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Seite zuletzt geändert am: 20.08.2008

 

Spur N = Maßstab 1:160

Warum Spur N ?

Die Modelleisenbahn der Spurgröße N ist im Maßstab 1:160 gehalten. Die Spurweite N beträgt für die Normalspur 9 mm, die Schmalspur Nm 6,25 mm (aufgrund Kompatibilität mit Z-Gleisen meist 6,5 mm) und für die Feldbahnspur Nf 3,75 mm.

Der Vorteil von Spur N liegt beim geringen Platzbedarf (¼ von H0), dem bei allen Fabrikaten gleichen Zweileiter-Gleichstromsystem sowie der genormten Kupplung (NEM 356), die eine fast uneingeschränkte Verwendung aller Eisenbahnmodelle der am Markt vertretenen Anbieter zulässt. Das Angebot an rollendem Material und Zubehör ist sehr groß und die Qualität der Modelle mittlerweile sehr ansprechend.

Die Geschichte der N-Spur

Nach einigen motorisierten und unmotorisierten Modellbahnen in ähnlicher Größe, z.B. 1948 von der Kersting Modellwerkstätten GmbH (Spur K 8 mm, 1:180), 1959 von Trix (Schiebemodelle 1:180) oder 1960 von Arnold (Arnold Rapido 200, 1:200), legte Arnold 1962 den bis heute gültigen Maßstab 1:160 fest. Ab 1964 wurde die Spurweite N dann international genormt (nach NEM 010). Sie erhielt das Maßstabskürzel -N-,  da die Zahl Neun (für: 9 mm) in vielen Sprachen mit einem N beginnt. Ebenso wurde eine standardisierte Klauenkupplung (NEM 356) festgelegt, die es erlaubt, Lokomotiven und Waggons aller Hersteller ohne Umbau im Zugverband mischen zu können. Im selben Jahr boten auch Trix und der in der ex. DDR ansässige Hersteller Piko erstmals Modelleisenbahnen des Maßstabs 1:160 an. Ab 1969 trat Fleischmann mit hervorragenden Eisenbahnmodellen in Spurweite N an. Diesen Vorsprung hat Fleischmann bis heute nicht abgegeben. Im Laufe der Zeit kamen weitere auch internationale Modelleisenbahnhersteller wie Fulgurex, Imotec und Lemaco / Lematec hinzu und ließen die Spur N zum zweitgrößten Modellbahn-Maßstab nach H0 werden.